Choquequirao
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Eine der beeindruckendsten Merkmale von Choquequirao sind seine gewaltigen Steinmauern,

Choquequirao.

und die schöne Bergwelt, die den Ort umgeben. Er strahlt eine besondere Energie aus, die wohl aus den alten Inka Zeremonien zu Ehren des Sonnengottes noch erhalten ist.
Großartig, spektakulär und doch einsam und verlassen wurde Choquequiroa (3.085 m Seehöhe) auf der Spitze des Berges errichtet. In der Region von Cusco war dieser schöne Platz ein Ort, wo sich die letzten Inka versteckt hielten beim Kampf gegen die Spanier.
Ihre Paläste und Tempel wurden auf zwei verschiedenen Höhen errichtet. Es gibt Wasserkraftsysteme, Kanäle und Aquädukte umgeben von üppiger Vegetation. Gebaut wurde dieser Ort in der Pachacutec Periode (15. Jhdt.) und ist die zweite meistbesuchte archäologische Stätte nach Machu Picchu.
Choquequirao ist unterteilt in zwei Zonen und die steinernen Gebäude formen kleine Dörfer. Das Haus des Gouverneurs und der Haupttempel sind rund um den Hauptplatz errichtet worden. Forscher meinen, dass dieser Platz ein besonders wichtiger religiöser, politischer und ökonomischer Platz war und eine kulturelle Verbindung zur Küste, zum Hochland und zum Dschungel darstellte.
In 1768 erwähnte der Historiker Cosme Bueno als erste Person Choquequira, wie auch die Franzosen Eugen de Santiges und Leonce Angrad im 19. Jhdt. 1911 entdeckte Hiram Bingham Machu Picchu und erkannte auch gleichzeitig die Wichtigkeit von Choquequirao.
Neben der historischen und archäologischen Bedeutung können Sie auch die verschiedensten Landschaftsformen und die einzigarktige Artenvielfalt bewundern. Das Abenteuer Choquequirao ist eine 4 Tageswanderung, Sie können aber auch einen Ausritt durch die Anden unternehmen! Die interessantere Variante ist aber natürlich die Wanderung zu Fuß - mit Ausblick auf riesige Berge, beeindruckende Schluchten, auf den Canyon des Flusses Apurimac (der tiefste der Welt!) und mit der Aussicht auf schneebedeckte Berge!